Wohnungsbrand
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Einsatzbericht
Hausbesitzer vergisst Topf auf dem Herd
Dicker Qualm aus einem Küchenfenster und keine Reaktion der Hausbewohner auf Klingel- oder Klopfzeichen - all das hat am Freitagvormittag in Wallau 33 Feuerwehrleute aus Wallau, Breidenstein und Biedenkopf auf den Plan gerufen.
Ein Nachbar hatte die Polizei alarmiert, weil er den Rauch gesehen und in dem Haus niemanden erreicht hatte. Weil die Polizei befürchtete, dass auch Menschenleben in Gefahr waren, weitete sie den Alarm auf die Breidensteiner Wehr und auf die Rufbereitschaft der Biedenkopfer Wehr aus.
Nur wenige Minuten nach dem Alarm war die Wallauer Wehr unter der Leitung ihres Wehrführers Friedrich Heldt an dem Einfamilienhaus im Rodweg. Auch die anderen Wehren mit dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Jörg Fackert und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Martin Herterich waren kurz darauf vor Ort.
Der Hausbesitzer, der nicht zu Hause war, konnte aber über Telefon erreicht werden. Er kam und ließ die Feuerwehr ins Haus, ohne dass ein Fenster oder die Tür aufgebrochen werden musste.
Rauch kommt aus der Küche
In der Küche fanden die Einsatzkräfte die Quelle des Rauchs: das verbrannte Mittagessen des Hausbesitzers. Der Mann hatte den Kochtopf samt Inhalt aufgesetzt, das Essen dann schlicht und einfach auf dem eingeschalteten Herd vor sich "hinbruzzeln" lassen, während er außer Hauses war.
Mit der Entsorgung des Kopftopfes war der Einsatz getan, die Feuerwehren konnten wieder abrücken.
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